Erfurter mit Fingerspitzengefühl zum Titel

Bereits 9 Uhr morgens ströhmten die ersten Spieler ins Stadtilmer Rathaus, um sich an den 8 im Rathaussaal aufgebauten Steeldarts-Boards einzuwerfen. Neben dem größtenteils aus Thüringen stammenden Starterfeld bei den ILMDARTS OPEN 2017 hatte, neben fünf Spielern aus dem Raum Hof in Bayern, Garu Markandu aus dem nordrhein-westfälischen Bielefeld die weiteste Anreise.

Markandu leicht erschöpft: „Ich komme gerade von einem Turnier in Nordrhein-Westfalen, habe zwei Stunden im Auto geschlafen und bin dann direkt nach Stadtilm gefahren.“ Für den Bielefelder und einige andere Spieler sollte es ein sehr langer Tag werden. Insgesamt 53 von 64 angemeldeten Spielern waren pünktlich zum Meldeschluss vor Ort, um in 126 Partien im 64er Doppel-K.o.-System (501-Double Out/First to 3 Legs) gegeneinander anzutreten.

Als die Spielleitung um 11.15 Uhr leicht verspätet den Startschuss gab, ging es dann auch sofort mit acht Partien los. Im Turnierverlauf musste ein Spieler nach dem anderen das Feld räumen, denn nach zwei verlorenen Partien war Schluss. Gegen 18.45 Uhr standen die vier Teilnehmer der Finalrunde, die ab 20 Uhr die letzten vier Partien vor dem Saalpublikum auf der Bühne des Rathaussaales austragen sollten, fest: Garu Markundu aus Bielefeld, Stephan Hoffmann aus Erfurt, Giuseppe Saponaro aus Hof und Alexander Brandt aus Apolda hatten durch sehr starke Spiele den Einzug in die Endrunde geschafft.

Am Ende war es Stephan Hoffmann, der sich mit einem grandiosen 7:0 gegen Alexander Brandt den Einzug ins Finale sicherte. Mit einem weiteren überragenden Spiel, an dessen Ende ein klares 11:6 gegen Giuseppe Saponaro stand, holte sich der Erfurter Hoffmann den Turniersieg und den Pokal des Stadtilmer Bürgermeisters Lars Petermann.

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